Metaphorisches

„Cocifrösch“ – eine schweizerdeutsche Metapher

Schweizerdeutsch hat einige träfe Ausdrücke. Diese basieren oft auf Metaphern: Hundsverlochete (wörtlich „Hundsbegräbnis“, gemeint ist ein Geschehen am Ende der Welt), Fackel ‚Schriftstück‘ (wohl ironisch, weil brennbar), blööterle ’sich mit Nichtigem aufhalten‘ (wörtlich „Blasen machen“) – etc. Read on…

Strophe, Katastrophe, Apostroph

Heute in der Serie „Wörter griechischen Ursprungs erklärt“: Strophe und Komposita. Read on…

handsome, cute, sweet

Handsome, wörtlich übertragen ‚hand-sam‘, bedeutete zuerst ‚gut in der Handhabung, praktisch‘, ergo ‚gute Form habend‘, und schon bald darauf (im 16. Jahrhundert belegt) ‚attraktiv‘. Cute kommt von lateinisch acutus ’spitz, scharf; scharfsinnig‘. Das unbetonte a- am Wortanfang ging verloren, Read on…

„seltsame“ Bedeutungswandel

So wie sich im Laufe der Zeit die „äussere“ Gestalt der Sprache, die Laute und deren Zusammenstellung, verändern, ändert sich auch die assoziierte Bedeutung. Dass dieselbe Wurzel je nach Sprache die Bedeutung ‚kleben‘, ’schneien‘ oder ‚liegen bleiben‘ haben kann, ist noch nachvollziehbar; Read on…

Wingin‘ it

Everybody’s winging it heisst so etwas wie ‚Wir haben doch alle keinen Plan‘. Wie kam es zu dieser Bedeutung? Read on…

Von Jäten über Wählen zu Eleganz

Elegant ist der positiv konnotierte Bruder von wählerisch. Read on…

Ein Telefonat mit der Grossmutter

ist in mancher Hinsicht nicht so verkehrt. Unter anderem lernte ich gestern einen Ausdruck der Überraschung, den ich gerne verbreitet sehen würde, also flugs gepostet: Bhüet Sie de Hüenervogel! Read on…